ist der Name (wörtlich: [Gott-]gefällig) einer extrem-rechten, orthodox-zionistischen Partei, die 2019 gegründet wurde. Eines ihrer Hauptziele ist es, gegen die Rechte von LGBT+-Menschen vorzugehen und der angeblichen „Zerstörung der Familie“ entgegenzuwirken. Des Weiteren fordert sie eine Stärkung religiös-jüdischen Charakters des israelischen Staats und der Gesellschaft sowie eine Aufwertung der Stellung des Oberrabbinats (als „vierte Staatsgewalt“). In den Knesset-Wahlen 2021 erlangte ihr Vorsitzender Avigdor („Avi“) Maoz im Rahmen einer gemeinsamen Liste (unter dem Namen „der religiöse Zionismus“) mit der von Bezalel Smotrich geführten Nationale Union-Tkuma Partei und der von Itamar Ben-Gvir geführten Otzma Jehudit Partei ein Abgeordnetenmandat. An den Knesset-Wahlen 2022 erlangt die Partei wiederum ein Mandat in Rahmen der gemeinsamen Liste. Nach den Wahlen spaltete sich die Fraktion und die Noam Partei schloss ihr eigenes Koalitionsbündnis für ihre Beteiligung an Netanjahus Regierung, aufgrund dessen Maoz zum Amt eines Stellvertretenden Ministers im Büro des Premierministers ernannt wurde. Er ist zuständig für eine neugeschaffene Behörde für die jüdische nationale Identität.

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