ROSA LUXEMBURG

Die Andersdenkende

Sozialistin, Ökonomin, selbstbestimmte Frau, poetische Briefeschreiberin und passionierte Naturliebhaberin. Rosa Luxemburg war vieles – und noch viel mehr wurde nach ihrer Ermordung auf sie projiziert.

Rosa Luxemburg lebte von 1871 bis 1919. Heute wird sie erinnert als poetische Briefeschreiberin und politisch radikale Revolutionärin. Oft wird ihr gewaltsamer Tod zum Grund, sich mit ihr zu beschäftigen, worüber ihr Werk und ihr Leben in Vergessenheit geraten. Umgeben von einer Welt aus Klerikalismus, Patriarchat, Militarismus, Nationalismus und Bigotterie traf sie für ihre Zeit zahlreiche außergewöhnliche Entscheidungen: Mit 17 ging sie in die Schweiz; mit 22 gründete sie eine eigene Partei; mit 27 promovierte sie und zog als ständigen Wohnsitz Berlin der Hauptstadt des aufgeklärten Europas, Paris, vor; mit 28 wurde sie erstmalig Chefredakteurin; mit 33 bezog sie eine Gefängniszelle, nicht zum letzten Mal; im gleichen Jahr kritisierte sie öffentlich Lenin und die Bolschewiki; als sie 47 war, warf man ihre Leiche in Berlin in den Landwehrkanal.

Was lässt sich aus dem Leben und Werk Rosa Luxemburgs lernen? Wie würde sie die Krise des Kapitalismus beschreiben? Würde sie angesichts von aktuellen Kriegen, der wachsenden sozialen Ungleichheit und der Klimakrise zum Massenstreik aufrufen? Würde sich Rosa Luxemburg, die zu Lebzeiten eher nichts davon wissen wollte, heute als Feministin bezeichnen? 

Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie auf der Website https://rosaluxemburg.org/de.