Unterm Regenbogen in Tel Aviv – Für unsere Nachbarn Liz und Nir

Der zentrale Platz vor der Irijah, der Tel Aviver Stadtverwaltung, hat bereits viele spontane Großkundgebungen erlebt – die Demonstration der ca. 400.000 Israelis während des ersten Libanonkriegs im Herbst 1982 etwa, die Friedenskundgebung vom 4. November 1995, nach deren Abschluss der israelische Ministerpräsident Jizchak Rabin von einem jüdischen Fanatiker ermordet wurde, oder die Protestveranstaltung Tausender Siedler gegen den israelischen Abzug aus dem Gazastreifen im Sommer 2005.

<a href= Vollständiger Artikel im PDF”/>
Vollständiger Artikel im PDF

Angelika Timm gründete das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung und leitete es von 2009 bis 2015.

Autor:in

Weitere Artikel

Eine große Plakatwand an der Ayalon-Autobahn in Tel Aviv mit der Aufschrift „Herr Präsident, bringen Sie die Sache zu Ende!“ am 18. Juni 2025. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Ein Imperium im Niedergang, eine Regierung in der Krise und ökonomische Interessen

Der Beweggrund für den Krieg der USA und Israel gegen den Iran ist scheinbar klar – laut dem offiziellen Narrativ ist dies ein Krieg der Demokratie gegen die Theokratie. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein komplexes Geflecht aus politischen und ökonomischen Interessen. Eine kritische Betrachtung der Kriegsgründe, des derzeitigen Kräfteverhältnisses und der Kluft zwischen erklärten Zielen und der Realität.

Keine hilfreiche Debatte

Statt die Zionismus-Debatte zu führen, sollte sich Die Linke besser auf den Kampf gegen Genozid, Apartheid und Besatzung konzentrieren – Ein Gastbteitrag von führenden Vertreter*innen der Demokratischen Front für Frieden und Gleichheit – Hadash/Al Jabha

View full definition →