Vollständiger Artikel im PDF”/>Tsafrir Cohen ist Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Katja Herrmann ist Leiterin des Palästina-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Zur aktuellen Krise in Israel und Palästina und möglichen Lösungsansätzen.
Seit Wochen eskaliert die Gewalt in den Palästinensischen Gebieten und in Israel. Seit Anfang Oktober sind mindestens 64 Palästinenser*innen und neun Israelis getötet worden, viele Hundert wurden verletzt und verhaftet. Menschen auf beiden Seiten der Mauern und Zäune leben in Angst und fragen sich, ob eine dritte Intifada bevorsteht. Deeskalation ist das Gebot der Stunde, doch die Wiederherstellung des Status quo wird kaum aus der Krise führen.
Der Beweggrund für den Krieg der USA und Israel gegen den Iran ist scheinbar klar – laut dem offiziellen Narrativ ist dies ein Krieg der Demokratie gegen die Theokratie. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein komplexes Geflecht aus politischen und ökonomischen Interessen. Eine kritische Betrachtung der Kriegsgründe, des derzeitigen Kräfteverhältnisses und der Kluft zwischen erklärten Zielen und der Realität.
Statt die Zionismus-Debatte zu führen, sollte sich Die Linke besser auf den Kampf gegen Genozid, Apartheid und Besatzung konzentrieren – Ein Gastbteitrag von führenden Vertreter*innen der Demokratischen Front für Frieden und Gleichheit – Hadash/Al Jabha