(Hebräisch: Mo’ezet Jescha) ist der Rat der Siedler*innen in den besetzten palästinensischen Gebieten, wobei Jescha das hebräische Akronym von „Judäa, Samarien und Gaza[streifen]“ ist; Judäa und Samarien ist die vor allen innerhalb der israelischen Rechten übliche Bezeichnung für die Westbank. Der Jescha-Rat wurde Ende der 1970er Jahre gegründet und wurde in vieler Hinsicht zur Nachfolgeorganisation von Gusch Emunim. Er ist eine Art Lobby und Selbstverwaltungsrat der Siedler*innen und kümmert sich um ihre Sicherheit, die Förderung von Bauvorhaben sowie die Berücksichtigung ihrer Interessen in Regierungs- und Parlamentsentscheidungen. Unter den Vorsitzenden des Rats war auch Naftali Bennett (2010-2012), bevor er den Parteivorsitz von HaBajit HaJehudi übernahm.