Unter dem Namen Zionistische Organisation (ZO) 1897 auf dem ersten Zionistischen Weltkongress in Basel gegründet, diente als Dachorganisation, um die jüdische Einwanderung nach Palästina und die Errichtung einer sicheren Heimstätte dort zu fördern. 1908 richtete die ZO ein Exekutivkomitee (das Palästina-Büro) in Palästina ein, das verschiedentlich umbenannt wurde, bis es 1929 zu einer eigenständigen Institution wurde, die Jewish Agency für Palästina, die die Leitung des zionistischen Gemeinwesens zur Aufgabe hatte. Die ZO wurde 1960 zur Zionistischen Weltorganisation (WZO). Seitdem handelt es sich nur noch um eine Dachorganisation im engen Sinn, das heißt, Einzelpersonen können nicht mehr Mitglied sein. Als israelische Lobby im Ausland und in der Förderung jüdischer Einwanderung nach Israel bestehen viele Gemeinsamkeiten zwischen der WZO und der Jewish Agency für Israel, was sich auch darin widerspiegelt, dass die beiden Organisationen verschiedentlich gemeinsame Vorsitzende hatten. In Bezug auf die Förderung der jüdischen Siedlungen in den seit 1967 besetzten Gebieten bestehen Parallelen zu den Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds.

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